Die Geschichte

Born to be Wild: Kultmarke Harley-Davidson im Film

Harley-Davidson ist nicht nur ein Fortbewegungsmittel auf zwei Rädern. Nein, die Motorrad-Marke repräsentiert seit mehr als 100 Jahren ein Lebensgefühl. Harley-Davidson steht für Coolness, für raue Männlichkeit und vor allem für Freiheit. Dass das legendäre Motorrad eines Tages ins Kino Einzug halten wird, war nur eine Frage der Zeit. Denn auch der Film liebt seit jeher das Thema Befreiung aus gesellschaftlichen Zwängen. Vor allem im Genre des Road Movies findet es seinen schönsten Ausdruck, hier geht für die Figuren mit der Bewegung von A nach B meist auch ein selbstreinigender Prozess einher. Im folgenden Abschnitt haben wir einige Filme zusammengetragen, in denen eine Harley-Davidson eine wichtige Rolle spielt.

Easy Rider

„Easy Rider“ ist das wohl schönste Road Movie aller Zeiten. Dreh- und Angelpunkt des psychedelischen Abenteuerstreifens sind neben den beiden Freunden Wyatt und Billy (gespielt von Peter Fonda und Dennis Hopper) auch ihre Harleys, auf denen die Hippies ihre Grenzerfahrung durch die Weiten des amerikanischen Westens machen. Der Trip endet bekanntlich nicht nur in einem wilden Drogenrausch, sondern auch mit dem Tod der beiden Freiheitsuchenden.

Die wilden Engel

Roger Cormans „Die wilden Engel“ aus dem Jahre1966 gilt als geistiger und ästhetischer Wegbereiter von Dennis Hoppers drei Jahre später erschienenem „Easy Rider“. Auch hier spielt Peter Fonda eine der Hauptrollen. Auch hier sind in der einen und anderen Szene quietschende Motorradreifen von Harley-Davidsons zu hören. Die Handlung ist so simpel wie eine Fahrt über die Route 66: Die beiden Rocker Loser (Bruce Dern) und Heavenly Blues (Fonda) sind beste Freunde. Doch dann wird Losers Harley geklaut. Auf der Suche nach dem Motorrad kommt es zu Reibereien mit einer rivalisierenden Rockergang und der Polizei. Es gibt Tote und Verletzte.

Harley Davidson & The Marlboro Man

Der Titel dieses Films vereint zwei der größten Mythen der amerikanischen Popkultur, eben Harley-Davidson und den Marlboro Man. Es sind die Spitznamen zweier Biker (Mickey Rourke und Don Johnson), die einem in Geldnot geratenen Freund helfen wollen. Ihr Plan: Den Geldtransporter einer Bank überfallen. Klar, dass dabei so einiges schief geht.

Terminator 2 – Tag der Abrechnung

Zugegeben, bei dem Stichwort „Terminator 2 – Tag der Abrechnung“ ist der Gedanke an Harley-Davidson nicht der erste, der einem in den Sinn kommt. Dennoch spielt das Kult-Motorrad eine entscheidende Rolle in dem Science-Fiction-Klassiker. Mit der Marke rast der von Arnold Schwarzenegger gespielte T800 durch den halben Film, um seinen anbefohlenen Schützling vor einem feindlichen Terminator zu retten. Großartig ist vor allem die Szene, in der Arnie zum ersten Mal auf die Harley steigt, während über den Bildern die Rockhymne „Bad to the Bone“ von George Thorogood tönt.

Born to be Wild – Saumäßig unterwegs

Der deutsche Titel dieses Films, dessen erster Teil übrigens einem legendären Song von Steppenwolf entlehnt ist, dürfte die Hymne eines jeden Bikers sein. In der Abenteuerkomödie sind die von John Travolta, Tim Allen, Martin Lawrence und William H. Macy gespielten Charaktere allerdings keine „geborenen Wilden“. Nein, die Männer mittleren Alters stecken durch die Bank in einer Midlife-Crisis. Und wie kommt man am besten aus einem solchen existenziellen Tief? Klar, man macht eine wilde Tour auf einer Harley.