Die Geschichte

Harley Davidson und der Rennsport

Im Straßen Rennsport hat Harley Davidson besonders in den USA einige Akzente gesetzt. Mit der KRTT wurde den Privatfahrern von 1952 an eine rennbereite Maschine zur Verfügung gestellt. In den ersten Modellen entlockten die Rennteams bis zu 48 PS. Die KRTT wurde bis 1969 für Privatfahrer angeboten.

Ab 1970 wurden dann XR Modelle mit 90 PS als Rennmaschinen den privaten Rennteams angeboten. Damals waren die Modelle schon lange der japanischen Konkurrenz unterlegen und wurden fast ausschließlich in den USA gefahren.

Die legendäre VR1000

Die wohl legendärste Rennmaschine von Harley Davidson ist wohl die VR1000. Es wurden nur 50 Exemplare angeboten, mit dem 1000 ccm großen Motor mit 135 PS. Die Motorräder wurden vorwiegend in den amerikanischen Superbike Rennen eingesetzt, in denen die Teams den Kaufpreis von USD 49.490 aufbringen konnten.

Die Motorrad Weltmeisterschaft

Als Harley Davidson den italienischen Motorradhersteller Aermacchi übernahm, wurde die ganze Rennsportabteilung übernommen. Sie hatten schon seit 1971 Rennsportmotorräder mit 250, 350 und 500 ccm für die Weltmeisterschaften entwickelt. Mit den Maschinen konnten die Werksfahrer von Harley Davidson einige Grand Prix Siege von 1973 bis 1978 erreichen. Der Italiener Walter Villa wurde vier Mal Weltmeister auf einer Harley Davidson.