Die Geschichte

Harley-Davidson und der Motorsport

Die ersten Wettbewerbe wurden von Harley-Davidson mit den Zweitakt-Motoren in den Verbrauchswettbewerben bestritten. Damals, um die Marke bekannt zu machen und den Namen der zuverlässigen Arbeitsmaschinen zu unterstreichen.

Board Track

Mit den ersten Militärverträgen hatte das Unternehmen auch die finanziellen Möglichkeiten, an anderen Wettbewerben teilzunehmen. Dafür wurden die 8-Ventil-Rennmaschinen für die Board Track Rennen vorbereitet. Mit den wachsenden Erfolgen wurde die Leistung der 988 cm³ V2 Motoren von 16 auf 20 PS erhöht. Durch diese Leistungssteigerung erreichten die 125 Kilogramm schweren Rennmaschinen über 160 km/h. Von diesen Maschinen wurden 30-50 Maschinen gebaut.

Das Rennteam wurde dann 1928 aufgelöst, in dieser Zeit wurden aber einige Erfolge erzielt. Besonders der Rennfahrer Otto Walker gewann mehrere 300 Meilen Rennen. Harley Davidson konzentrierte sich in den folgenden Jahren nur noch auf die Bereitstellung von Rennmaschinen für verschiedene Disziplinen.

Hillclimbing

Seit 1925 wurden modifizierte Versionen für das Hillclimbing angeboten und Rennversionen der Flathead Motoren. Mit einer Werksmaschine gewann Joe Petrali die Hillclimbing Meisterschaften in den Jahren 1932, 1933, 1935 und 1936.

Geschwindigkeitsrekorde

Der Hillclimbing Meister Joe Petrali stellte einen Rekord mit einer verkleideten Knucklehead für Serienmotorräder auf, er erreichte auf einer Meile eine Höchstgeschwindigkeit von 218,87 km/h.

1970 stellte Cal Raybon den Geschwindigkeitsrekord für Motorräder auf. Mit einer Nitromethan betriebenen 1480 ccm Sportster erreichte der Pilot 427,18 km/h.